Veranstaltungen

 

Aktion Di@log 2014


Am 11. April 2014 nahmen 10 Senioren und 12 Jugendliche der 5b, 5s an dem Projekt „Aktion@Dialog“ teil. Das Ziel der Veranstaltung, welche vom Land Oberösterreich initiiert wurde, war Senioren die Möglichkeit zu geben, sich mit den neuen Medien auseinander zu setzen. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler des BRG Wallererstraße die Aufgabe den Senioren Tipps und Tricks rund um den Computer zu vermitteln. Dabei ergaben sich abseits der technischen Themen auch generationsübergreifende Gespräche. Es wird angedacht, auf Grund des Erfolges dieser Aktion auch im nächsten Jahr wieder den Austausch zwischen Jung und Alt in unserer Schule anzubieten. Interessierte Senioren können sich gerne für das kommende Jahr anmelden.

Prof. Meschuh

Klarinettenklänge

Workshop mit Karl Strohriegel aus dem Schulkulturbuget

Bilder

Prof. Koprivova

 

 

Die  menschliche Stimme
Matthias Haid (A)
Marta Kucbora (PL)
Mittwoch, den 12.3.2014
4. UE Klasse 3B 5. UE Klassen 3S 6. UE Klasse 3A

Die menschliche Stimme ist das natürlichste Musik-instrument überhaupt. Wie wird sie geschult? Wie geht man mit der Stimme richtig um? Was sollte man vermeiden? Im Workshop begegnen SchülerInnen allen diesen Fragen und sie suchen gemeinsam mit Künstlern die richtigen Antworten. Im Workshop lernen die SchülerInnen die Physiologie der Stimme kennen. Ein Baritonsänger teilt seine Bühnenerfahrungen. Der Alltagsablauf eines Berufs-sängers wird besprochen. Und vor allem: Es wird eine Unterrichtsstunde mit vielen Gesangsbeispielen. Die SchülerInnen werden die wichtigsten Gattungen der Vokalliteratur (Oper, Oratorium, Kunstlied, Arie, Rezitativ, Musical, Operette) praktisch kennenlernen.
Der aus Vorarlberg stammende Bariton studierte zunächst Schulmusik und Geschichte. Parallel dazu begann er sein Gesangsstudium an der Universität Mozarteum Salzburg bei Horiana Branisteanu. 2009 schloss er die Opern-klasse bei Joseph Wallnig ab, wo er als Graf Almaviva in Le nozze di Figaro zu hören war und nahm sein Lied und Oratoriumstudium bei Breda Zakotnik auf, das er im Jänner 2012 mit einem Liederabend in Salzburg abschloss. Bühnenerfahrung sammelte der Bariton als „Vater“ in Hänsel und Gretel (Kulturbühne Am Bach), „Aeneas“ in Dido & Aeneas (Innsbruck) und 2010 als „Paulus“ in der Uraufführung der Oper Die Rückkehr des Apostel Paulus von Bernhard Schneider (Ried im Innkreis). Im Konzertbereich wirkte er in Solopartien bei zahlreichen Festivals mit, u.a. Festival für Alte Musik sowie am Fest für Puccini in Innsbruck, Filderstädter Orgelsommer Stuttgart mit Bach-Solokantaten, bei den Hofhaimer Tagen in Salzburg mit Rossinis Stabat Mater und im Rahmes des Konzertzyklus in der Basilika Rankweil mit Haydn Stabat Mater. Im April 2010 sang er den Jesus aus der Johannespassion in Feldkirch und in Altstätten (CH).

Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Kulturbudgets

Fotos

 

Lesung von

Ursula Poznanski

am Donnerstag, den 6. März 2014

Ankündigung


Die vierten Klassen hören in der ersten Einheit„ Erebos“!

Die sechsten Klassen hören in der zweiten Einheit „ Blinde Vögel“!

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Nachlese


Die Autorin Ursula Poznanski beehrte uns mit ihrem Besuch. Als geborene Wienerin studierte sie sich durch das Angebot der dortigen Universität, arbeitete zuletzt als Medizinjournalistin, bis sie sich vor rund eineinhalb Jahren in das hauptberufliche Autorenleben wagte.
Ihr erstes Jugendbuch „Erebos“, ein beliebter Jugendbuch-Thriller, wurde in mehr als 23 Sprachen übersetzt. Er erschien 2010 und gewann unter anderem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Die vierten Klassen lauschten gespannt ihren Worten, im Anschluss konnten noch interessante Fragen wie: „Wie kamen Sie zum Schreiben“, „Wie viele Stunden pro Tag schreiben Sie?“ oder „Wie lange arbeiten Sie an einem Buch?“ geklärt werden.
Für die sechsten Jahrgänge hielt die österreichische Autorin „Blinde Vögel“, erschienen 2013, bereit. Der Thriller spielt in Salzburg und ist die Fortsetzung von „Fünf“. Mittels einer Facebook-Recherche ermittelt ein Ermittlerduo wegen Mordes, die einzige Gemeinsamkeit scheint die Liebe zur Lyrik zu sein … Auch hier konnten die SchülerInnen ihren Wissensdurst stillen: „Wie viele Bücher haben Sie bereits verfasst?“, „Wie kommen Sie auf die Ideen zu den Büchern?“ oder „Wissen Sie bereits am Anfang des Schreibens wie das Buch letztendlich ausgeht?“
Fazit: Wir lernten eine interessante Frau mit vielen tollen Ideen kennen und freuen uns auf weitere spannende Bücher von ihr!

Prof. Plank

 

Zeitzeugin Anna Hackl bei den SchülerInnen der 4.Klassen

Am 14.Februar 2014 lauschten die SchülerInnen der 4.Klassen fast 2 Stunden lang gespannt den Erzählungen der Zeitzeugin Anna Hackl. Als am 2.Februar 1945 mehr als 500 sowjetischen Häftlingen die Flucht aus dem Todestrakt des Konzentrationslager Mauthausen gelang, nahm die Familie Langthaler bei Schwertberg zwei russische Offiziere bis zum Kriegsende auf und riskierte dabei ihr Leben. Anna Hackl (geb. Langthaler) war damals 14 Jahre alt und beeindruckte mit ihrem Vortrag die Schülerinnen, Schüler der Wallererstraße, dass sich anschließend einige Schüler spontan persönlich bei Frau Hackl bedankten und ihr alles Gute wünschten.
Das in zynischer und makabrer Diktion als "Mühlviertler Hasenjagd" in die Geschichte eingegangene und im Film von Andreas Gruber verewigte Geschehen sollte für die beiden von der Familie Langthaler geretteten Ukrainer Michail und Nikolai ein glückliches Ende haben: rund 20 Jahre nach dem Krieg gab es ein erstes Wiedersehen in der Sowjetunion.
Insgesamt überlebten nur 9 Männer das kaltblütige Morden, bei dem neben der SS, der Polizei, dem Volkssturm auch übereifrige Zivilisten mitmachten.
Anna Hackl möchte die Erinnerung an die damaligen Ereignisse wachhalten und den jungen Menschen die Mahnung auf ihren Lebensweg mitgeben, dass sie wachsam sein und nie wieder einem "Schreienden wie dem Hitler nachlaufen sollten".

Hannes Müller

Fotos