Brasilienmissionar besucht Welser Gymnasium

Am 4.Mai besuchte der oberösterreichische Missionar Pater Josef Hehenberger einen Vormittag lang das BRG Wallererstraße, sprach über seine Arbeit und konnte Spende mitnehmen.

P. Josef Hehenberger lebt in Jacobina, einer Stadt im nordostbrasilianischen Bundesstaat Bahia. Dort kämpft er seit Jahrzehnten trotz heftiger gesellschaftlicher Widerstände und massiver Bedrohung seines Lebens auf Seite der Armen gegen Unrecht, Unterdrückung und Ausbeutung. Pater Josef Hehenberger erzählte den Schülerinnen und Schülern von wichtigen Tätigkeitsbereichen seiner Pfarre, wobei Hinweise auf die aktuelle soziale und politische Lage in Brasilien nicht fehlten. Schwerpunkte der pastoralen Arbeit, in deren Mittelpunkt die Botschaft Jesu Christi steht, sind der Gesundheits - und Ausbildungsbereich, die Sorge um Waisen und ausgestoßene Kinder und die Hilfe für landlose Bauern. Prof. Mag. Hannelore Hörhann besuchte im vergangenen Jahr während einer Brasilienreise P. Hehenberger an seiner Wirkungsstätte und lud ihn bei dieser Gelegenheit an das Bundesrealgymnasium in der Wallererstraße ein. Hannelore Hörhann: „Der Beschäftigung mit Menschen anderer Länder wird an unserer Schule besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Ausführungen P. Hehenbergers, durch den Einsatz von Dias noch anschaulicher gemacht, zeigten den Schülerinnen und Schülern einmal mehr, wie wichtig gelebte Solidarität ist.“Die Schulgemeinschaft des BRG Wels Wallererstraße hatte ihre Solidaritätsbereitschaft durch einen Spendenaufruf unter Beweis gestellt, sodass P. Josef Hehenberger 1450.- Euro zur Unterstützung seiner Arbeit und der von ihm betreuten Menschen mit nach Brasilien nehmen konnte.

Auszeichnung für Kunst am BRG Wallererstraße

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Elternvereins am BRG Wels Wallererstraße wird jeweils ein Lehrer bzw. ein Lehrerteam für herausragende pädagogische Leistungen ausgezeichnet.

Die Beschäftigung mit Kunst hat am BRG Wels Wallererstraße einen hohen Stellenwert. Dies ist umso bemerkenswerter als das BRG Wels Wallererstraße als herausragendes „Sportrealgymnasium“ bekannt ist. Den Kunsterziehern an dieser Schule gelingt es seit Jahren, den jungen Menschen die besondere Bedeutung künstlerischen Schaffens näher zu bringen. Bereits beim Betreten des Schulgebäudes fallen einem die vielen fast „professionellen“ Werke der Schülerinnen und Schüler auf, die die Gänge zieren und selbst im Zimmer von Direktor Ludick stellen Schülerarbeiten einen hervorragenden Akzent dar. Dies alles ist nicht selbstverständlich und muss erarbeitet werden. Am BRG Wels Wallererstraße beginnt man bereits in der 1. Klasse mit einer ganzheitlichen Arbeit und löst die Trennung in Technisches Werken und Textiles Gestalten bewusst auf. Einen breiten Raum nehmen auch Begegnungen mit aktiven Künstlern durch Besuche an der Schule ein und auch die Exkursionen nach Linz und Wien und der Aufenthalt in Museen und Galerien zeigen entsprechende Ergebnisse. Im Rahmen der 25-Jahr-Feiern des Gymnasiums haben die Kunsterzieher mit ihren Schülerinnen und Schülern einen künstlerischen Glanzpunkt gesetzt und die Kunst der 70-er Jahre auferstehen lassen. Ob Bodypainting, Kreativtanzen, Videoinstallation oder Modeschau selbst entwickelter Kleidung im Stil der 70-er, alles wurde perfekt und auf hohem Niveau dargeboten. Der Elternverein am BRG Wallererstraße hat nun durch Zuerkennung eines Preises das pädagogisch-didaktische Wirken der Kunsterzieher ausgezeichnet. Alfred Pöhli, Obmann des Elternvereins: „Für uns Eltern ist es sehr wichtig, dass neben der Wissensvermittlung auch die kreativen Potenziale unserer Kinder angesprochen werden. Beeindruckt hat uns, was die Lehrer der künstlerischen Fächer aus unseren Kindern herausgeholt haben. Gerade die Kunst bereichert das Leben besonders!“ Herr Mag. Maximilian Springer freut sich über den Geldbetrag, den er stellvertretend für das „Künstlerteam“ in Empfang nehmen konnte und der es ermöglichte einen entsprechenden Mehrfarbendrucker anzuschaffen. „Denn“, so Mag. Springer, „wir müssen unseren Schülerinnen und Schülern auch die modernen künstlerischen Ausdrucksformen der Computerkunst näher bringen!“
Übrigens: Am nächsten „Kunstevent“ im Herbst wird bereits gefeilt!

Schüler als EU-Parlamentarier

Im Rahmen des EUROSCOLA-Projektes wurden zwei 6. Klassen des BRG Wels Wallererstraße ausgewählt, Österreich einen Tag lang im EU-Parlament in Straßburg zu vertreten.

Demokratie, Umwelt, Jugend und Zukunft Europas, Menschenrechte waren einige der Themen, mit denen sich Mitte März Jugendliche aus 13 EU-Staaten in Straßburg beschäftigten. Alles war wie bei den „Großen“: auf den Plätzen der EU-Parlamentarier konnte man via Kopfhörer von Simultan-Dolmetschern alle Wortmeldungen, die in der Arbeitssprache Englisch zu erfolgen hatten, mitverfolgen. In Ausschüssen wurden die Themen vordiskutiert um dann im Plenum beschlossen zu werden. Dabei konnten sich die Welser Jugendparlamentarier durchaus positiv in Szene setzen. Beim Thema „Ökopunkte“ war kein Unterschied zu den real ablaufenden Debatten der professionellen EU-Abgeordneten feststellbar und Stanco Stancic vom Welser Gymnasium ließ mit dem Vorschlag nach einem Europa-TV-Kanal aufhorchen. Die begleitenden Professoren Koll, Hubmer und Müller waren sich einig: „Durch die fundierte Vorbereitungsarbeit im Unterricht haben unsere Schülerinnen und Schüler in Straßburg gute Figur gemacht und waren so hervorragende Botschafter Österreichs!“
Beim gleichzeitig durchgeführten „Eurogame“, bei dem jeweils 4 Teilnehmer verschiedener Länder ein Team bildeten, war Wels mit Anna Resch im Siegerteam vertreten. Die mitgebrachte Europafahne wird bei einem besonderten Anlass bald vorm BRG Wels Wallererstraße wehen!

Kreuzweg spricht Jugendliche an

Anstelle von Osterschulgottesdiensten befassten sich die Schülerinnen und Schüler des BRG Wels Wallererstraße mit Gedanken zum Kreuzweg, der eine Woche lang in der Aula der Schule aufgehängt war. Herr Hans Linsmaier aus Wels hat seine geschnitzten Kreuzwegstationen zur Verfügung gestellt, die Verbindungen zur modernen Welt herstellen.

Junge Menschen lassen sich von der Botschaft Jesu dann ansprechen, wenn es gelingt, sie mit ihrem Leben in Verbindung zu bringen. Dem Welser Hans Linsmaier ist dies mit seinen 14 Kreuzwegstationen bestens gelungen. Angeregt vom Künstler Rudolf Szyszkowitz (1905-1976) hat er seinen Kreuzweg unter das Motto „Weg der zerbrochenen Träume“ gestellt. Fasziniert hat die Schülerinnen und Schüler der Bezug zum gegenwärtigen Weltgeschehen und zu ihrem eigenen Leben, den Linsmaier in die Rahmen der Kreuzwegbilder eingeritzt hat. So wird der meditierende Betrachter angeregt, die Verfehlungen in unserer Welt aufzuspüren: durch Krieg, durch Ausbeutung anderer Völker, durch Ausgrenzung, durch das Augen verschließen vor der Not des Nächsten. Eindrucksvoll erinnerte Herr Linsmaier die Schülerinnen und Schüler, dass nicht nur Kriege, sondern auch Konflikte zwischen einzelnen Menschen durch Intoleranz ausgelöst werden und beides den Frieden untergräbt. Herrn Linsmaiers Worte waren mehr als nur Denkanstöße und jede Station seines Kreuzweges erinnerte die Schülerinnen und Schüler an bereits geschehene Auswüchse von gegenseitigem Hass. Denn „Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen!“

Buntes Fest der Kulturen als Auftakt zum Orientschwerpunkt

Wie im orientalischen Basar ging es Freitags Abend in der Aula des BRG Wallerer Straße zu. Die Schule hatte gemeinsam mit dem Netzwerk „Land der Menschen“, zu einem bunten Mulikulturfest geladen, um gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Peter Koits und Stadtrat Silvia Huber die Eröffnung der Erlebnis-Ausstellung „Der vordere Orient“ zu feiern.Der Einladung waren mehr als 250 Interessierte gefolgt, sodass sich das Gymnasium an diesem Abend als wirklicher Treffpunkt der Kulturen präsentierte. Den viel umschwärmten Mittelpunkt des Abends stellte die von der Südwind Agentur zusammengestellte Orient-Ausstellung dar, anhand dessen vom 1. bis 17. März mehr als 40 Schulklassen aus ganz Wels in jeweils 2-stündigen Workshops in die Orientalische Welt eintauchen werden.Neben den zahlreichen Tanz- und Musikeinlagen war vor allem das orientalische Buffet eine echte Attraktion. Abgerundet wurde die Veranstaltung von einer Fülle von Informationsständen der im Netzwerk agierenden in- und ausländischen Kulturvereine.Beeindruckt von der multikulturellen Atmosphäre denkt der Hausherr, Gymnasialdirektor Leo Ludick bereits an eine Fortsetzung: „Unser Ziel für den Eröffnungsabend war es, dass sich Menschen unterschiedlicher Kulturen, die hier in Wels zusammenleben, im Gespräch näher kommen und Vertrauen aufbauen. Die große Zahl der positiven Reaktionen bestärkt uns, weiter in diese Richtung aktiv zu sein. Denn nur durch persönliches Kennenlernen lassen sich Vorurteile ausräumen und gesellschaftliche Spannungen abbauen.“

Fantasievolle Spendena(u)ktion!

Schülerinnen nutzen Internet für Sozialaktion!

Die Schülerinnen der 2S am BRG Wallererstraße in Wels zeigen ihr soziales Engagement und haben, im Rahmen des Textilunterrichtes unter Anleitung von Frau Mag. Sandra Ruhaltinger, ihr handwerkliches Geschick unter Beweis gestellt und einen Wandbehang zum Thema „FABELHAFTE PHANTASIE“ gefilzt.Das Filzen und das anschließende Besticken der originellen Filzphantasien haben den Schülerinnen großen Spaß gemacht. Nicht zuletzt auch deshalb, weil dieser Wandbehang versteigert wird und der Reinerlös dieser Auktion der OÖ. Kinderkrebshilfe in Form einer Geldspende zu Gute kommt. Was die Versteigerung betrifft, haben sich die jungen Leute etwas Besonderes einfallen lassen: Sie versteigern nämlich auf der bekannten Internetplattform www.ebay.at unter dem Suchbegriff „fabelhafte Phantasie“, sodass praktisch aus der ganzen Welt mitgesteigert werden kann. Am 23. 12. 2003 ist das Ende der Frist erreicht und die Schülerinnen erhoffen sich einen namhaften Betrag, den sie der oö Kinderkrebshilfe übermitteln wollen.

Junge Mittelalterforscher

Geschichte den jungen Menschen schmackhaft zu machen ist nicht immer leicht. Wenn man aber den Forscherdrang anstachelt und andere Unterrichtsmethoden probiert, dann sind (gerade) 13-jährige zu begeistern. Frau Mag. Hannelore Hörhann, Geschichtelehrerin am BRG Wallererstraße, schickte nach einer kurzen Einführung ihre Schülerinnen und Schüler mit gezielten Arbeitsaufträgen auf Entdeckungsreise. Sowohl in der schuleigenen Bibliothek als auch im Internet wurden die jungen Forscher fündig. In drei Gruppen recherchierten die Schüler, wie man im Mittelalter als Adeliger, als Bauer oder als Stadtbürger lebte. Ergebnis der Projektarbeit waren neben den Präsentationen im Klassenraum auch ein Rollenspiel und eine kleine Ausstellung. Befragt, wie sie das Leben im Mittelalter sehen, gab es Schülerantworten von „aufregend“ bis „grausam“. Wenn sich junge Menschen mit Geschichte beschäftigen, dann sind sie mehr daran interessiert, wie sich das Leben in fernen Zeiten abgespielt hat. Dieser emotionale Zugang zur Geschichte öffnet aber eine ganz besondere Sicht, wie Frau Mag. Hörhann meint: „Es ist mir ein Anliegen, zu zeigen, dass Geschichte nicht nur aus Fakten, Zahlen und Namen besteht, sondern auch Menschenschicksale und Lebensumstände aufzuzeigen. Dadurch bleibt Geschichte nicht seelenlos, sondern berührt.“ Die Produkte dieses Projekts in der 3. Klasse geben Recht. Abgerundet wurde das Ganze durch einen Lehrausgang ins Welser Stadtmuseum. Hervorragend betreut von Frau Mag. Michaela Greisinger und Frau Karin Langeder waren die Schüler begeisterte „Burgforscher auf den Spuren der Burg Wels“.

Steinzeit zum Angreifen!

Wie vermittelt man im Handyzeitalter den Elfjährigen die Lebensbedingungen in der Steinzeit? Man führt sie dazu, dass sie selbst aktiv werden! Im Geschichteunterricht am BRG Wels Wallererstraße hat die Geschichtelehrerin, Frau Dr. Ulrike Moser, die Anregung gegeben, dass die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Eltern und Großeltern Modelle von steinzeitlichen Häusern herstellen könnten. Bei den Schülern war große Begeisterung und innerhalb kurzer Zeit war ein richtiges Steinzeitdorf bestehend aus 11 Häusern beisammen. Im Rahmen des Elternsprechtages wurde dieses Modelldorf ausgestellt und wurden von allen bewundert. Dass man einen derart guten „Steinzeiteindruck“ gewinnen kann liegt an mehreren Faktoren: Ein Mal daran, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht mit der Lebensweise, der Kleidung, der Ernährung und den Werkzeugen in der Steinzeit auch an Hand eines Universum-Berichtes des Fernsehens auseinandersetzten. Frau Dr. Moser nennt aber auch noch einen weiteren, nicht unwesentlichen Grund: „Dadurch dass die Schülerinnen und Schüler zu Hause mit den Eltern und Großeltern gemeinsam die Modelle gebaut haben, wurde in den häuslichen Bibliotheken aber auch im Internet recherchiert.“ Gerade dieses Zusammenwirken aller Schulpartner macht dieses Projekt besonders wertvoll. Herr Hubert Neuböck, Großvater eines Schülers, hat wertvolle Beiträge zur Erstellung der Ausstellung geliefert und hat es genossen, dass er mit seinem Enkel längere Zeit an einer gemeinsamen Sache gearbeitet hat.Übrigens die Ausstellung kann noch bis 19. Dezember von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr in der Aula des BRG Wels, Wallererstraße 25 bei freiem Eintritt besichtigt werden.

BRG Wels Wallererstraße - 1. Schule mit "Defi"!

200 Defibrilatoren, die bei Herzstillstand lebensrettend eingesetzt werden können, hat das Rote Kreuz bereits in Oberösterreich an Institutionen und Firmen geliefert. "Es freut mich, dass sich nun das erste Gerät an einer Schule befindet!", meint RK-Präsident Leo Pallwein-Prettner anlässlich der Gerätübergabe an den Direktor des Bundesrealgymnasiums in der Welser Wallererstraße. Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende von Dr. Bernhard Ploier, Ortsstellenleiter der RK-Bezirksstelle Wels. Dr. Ploier: "Mein Anliegen ist es, dass frühzeitig mit Unfallvorbeugung begonnen wird. Deshalb hoffe ich, dass dem Beispiel des BRG Wels Wallererstraße viele Schulen folgen werden!" Dir. Mag. Leo Ludick: "Ich wünsche, dass wir das Gerät nie einsetzen müssen. Es gibt uns aber die Sicherheit, im Ernstfall bestens gerüstet zu sein." Das Gerät wird in der Lehrergarderobe aufbewahrt, sodass im Bedarfsfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet werden kann.

Besuch aus Tansania am BRG Wels Wallererstraße

Katastrophales Gesundheitssystem, schlechte schulische Möglichkeiten und unvorstellbare Armut weiter Bevölkerungskreise kennzeichnen das Leben im ostafrikanischen Staat Tansania. Damit Solidarität greifen und dadurch sich Verbesserungen ergeben können ist es notwendig, dass wir authentisch darüber Informationen bekommen. Besonders sollte die Jugend angesprochen werden. Am BRG Wels Wallererstraße hatten Schülerinnen und Schüler Gelegenheit Frau Saria Amillen Anderson und ihre 8-jährige Tochter Glorious kennen zu lernen. Frau Saria leitet ein von der Aktion Sei- so –frei unterstütztes Landwirtschaftsprojekt in Musoma, im Nordwesten des Landes, mit dem Ziel, die Armut in den ländlichen Gebieten zu bekämpfen.Die Bauern und hier vorwiegend die Frauen ernten Mais, Reis und Maniok für ihren Bedarf und können durch dieses Projekt mittlerweile auch ihre Produkte selbst verkaufen. Durch dieses Einkommen wurde bereits eine bessere Schulbildung für ihre Kinder, aber auch eine Besserstellung der Frau erreicht. Denn nur durch ein Umdenken der Stellung der Frau in der Gesellschaft kann sich in diesem Land die wirtschaftliche und medizinische Situation verändern.Wichtig sind auch Information und Aufklärung über Infektionskrankheiten, hier vor allem Aids.Saria Anderson wurde selbst von ihrem Ehemann mit HIV infiziert, ebenso ihre Tochter. Den Schülern wurde durch die bewegende Schilderung von Frau Saria ein sehr persönlicher Einblick vermittelt. Frau Mag. Fellinger, die diesen Besuch zusammen mit Dr. Hehenberger von der KMB organisiert hat ist überzeugt, dass nur durch direkte Begegnungen Einstellungsänderungen möglich sind: "Wir müssen vor allem unsere Jugend in den westlichen Ländern aufmerksam machen, dass es weltweit sehr viel unverschuldete Armut gibt. Denn es wird vermehrt notwendig sein, Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der schulischen Ausbildung in den nichtindustrialisierten Ländern zu setzen. Eine Aufgabe für unsere Jugend in den nächsten Jahren!"

Schüler aus Tschechien besuchten BRG Wels Wallererstraße

Etwa 250 Kilometer hatten 17 Schülerinnen und Schüler und ihre 5 begleitenden Lehrer in den Beinen, als sie am vergangenen Donnerstag beim BRG Wels Wallererstraße ankamen. Bei strahlend schönem Wetter ging die Reise über Kaplitz, Bad Leonfelden, Gramastetten nach Wels. Seit mehr als 15 Jahren besteht zwischen den Gymnasien in Humpolec (Tschechien) und dem Sportrealgymnasium in Wels eine Partnerschaft. Aktueller Anlass des heurigen Besuches war der Beginn eines Comenius Projektes, in dem unter der Koordination des Welser Gymnasiums der Zusammenhang zwischen Ernährung und Sport in 6 Ländern untersucht wird. Mag. Gisela Gutjahr, Koordinatorin des Projekts: "Bei all unseren internationalen Kontakten stehen die persönlichen Begegnungen im Mittelpunkt. Nur so kann der zentrale Gedanke der Europäischen Union, Frieden zu sichern, verwirklicht werden." Deshalb waren sowohl Schüler als auch Lehrer während ihres Aufenthaltes in Wels bei Familien untergebracht. Mit anderen Menschen am Leben teilzunehmen lässt Barrieren verschwinden. Bei herrlichem Sonnenschein wurden am Samstag die Gäste verabschiedet. Dir. Mag. Leo Ludick, Leiter des Wallerergymnasiums: "Weltoffenheit und Solidarität können nicht theoretisch erlernt werden. Den Blick über den eigenen, manchmal vielleicht engen Horizont zu erweitern, geschieht nur in der direkten Kommunikation mit anderen Menschen. Deshalb haben wir die Einladung nach Humpolec gerne angenommen."