Langlaufworkshop Madona 22.-27.1.2017

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts Improving Standards in Teaching School Sport to foster Physical, Cognitive and Social Development in Pupils

Tag 1:

Wir flogen bereits am Sonntag 22.1. von Linz über Frankfurt nach Riga. Von dort ging es mit dem öffentlichen Bus vom Flughafen Riga direkt ins Zentrum. Nach einem kurzen Fußmarsch und einer perfekten Wegbeschreibung einer sehr netten lättischen Dame checkten wir für die erste Nacht in unserem Hotel (Ibis City Centre) ein. Lara, Marie-Theres, Paul und Marcus erkundeten am Nachmittag selbstständig die nähere Umgebung. Ein gemeinsames Abendessen beendete unseren Anreisetag.

Tag 2:

Am nächsten Tag wurden wir nach dem Frühstück von unseren lättischen Gastgebern direkt vom Hotel abgeholt. Mitlerweile waren auch alle anderen Teilnehmer aus Polen, Tschechien und Finnland eingetroffen. Es folgte eine sehr interessante Stadtführung durch die Altstadt von Riga und nach dem Mittagessen brachen wir zur 2,5h-stündigen Busfahrt nach Madona auf. Unser Quartier lag direkt beim Langlaufzentrum Smeceres etwas außerhalb von Madona. Es waren kleine Häuser im Canadian-Blockhaus-Stil mit einem kleinen Küchenblock für die Zubereitung unseres Frühstücks. Direkt nach der Ankunft wurden alle Gäste mit Langlaufmaterial versorgt. Am Abend besuchten wir zum ersten Mal die Partnerschule in Madona. Dort wurde uns das Abendessen in der Schulkantine serviert. Der Abend klang für die Schüler(innen) mit Kennenlern-Spielen aus. Die Betreuungslehrer hatten ein Informationsmeeting, in dem das gesamte Programm der Woche nochmals durchgesprochen wurde.

Tag 3:

Pünktlich um 8 Uhr wurden uns die „Rohmaterialien“ für unser Frühstück gebracht. Alles weitere organisierten sich die Hausbewohner selbst. Bereits um 9 Uhr ging es wieder ab in die Schule nach Madona, wo jedes Teilnehmerland die eigene Schule und die Sportmöglichkeiten kurz präsentierte. Nach einer Schulführung ging es ab in den Turnsaal, in dem wir ein langlaufspezifisches Zirkeltraining als Vorbereitung auf unser Loipentraining absolvierten. Mittagessen gab es wieder in der Schulkantine mitten unter allen lättischen Schüler(inne)n und nach einer kurzen Verschnaufpause ging es ab auf die Loipe. Langlaufen im Klassik-Stil stand auf dem Programm. Die Teilnehmer(innen) waren mit Ehrgeiz und Aufmerksamkeit bei der Sache und übten gut 1,5h unter der Anleitung des lättischen Nachwuchsnationaltrainers Dainis Vuskans. Am Abend wurde nach dem Abendessen in der Schule wieder viel Englisch gesprochen. Diesmal wurde über die Vor- und Nachteile von Individualsportarten und Teamsportarten diskutiert.

Tag 4:

Nach einem ausgiebigen Frühstück hatten wir einen Vortrag bzw. Workshop mit Dr. paed. J. Grants. Er ist Professor an der Sportuniversität in Riga. Es ging dabei um die verschiedenen Möglichkeiten des methodischen Aufbaus des Langlaufens. Die theoretischen Ansätze wurden gleich am Nachmittag bei einer zweistündigen Praxiseinheit in die Tat umgesetzt. Nach so viel Arbeit wurden die Schüler(innen) mit einer Besichtigung des örtlichen Süßigkeitenshops „Karameles“ belohnt. Der Tag endete mit diversen Ballspielen (Floorball, Basketball und Volleyball) in der Schule von Madona.

Tag 5:

Dainis Vuskans forderte die Teilnehmer nochmals sehr. Bereits in der Vormittagseinheit wurden viele Übungen für das Langlaufen im Skating-Stil durchgeführt. Anschließend zeigten uns die ortskundigen Schüler(innen) das derzeit verfügbare Loipennetz, welches bei einer besseren Schneelage noch viel weitläufiger wäre. Es wurde daraus eine gut 7km lange Langlaufrunde. Am Nachmittag wurden nochmals spielerische Elemente zur besseren Ballance auf den Langlaufskiern trainiert. Zum Abschluss durften dann alle noch auf einer Biathlonanlage das „Liegendschießen“ ausprobieren um einen ungefähren Einblick in die Schwierigkeit dieses Sports zu bekommen. Am letzten Abend wurden lättische Nationaltänze vorgeführt und gemeinsam getanzt!

Tag 6:

Unser Heimreisetag begann gleich nach dem Frühstück mit der Fahrt zurück nach Riga. Alles lief nach Plan bis wir am Ticketschalter zum Check-In standen und plötzlich das gesamte Computersysem des Flughafens „kolabierte“! Erst 2 Stunden später konnten wir wirklich einchecken und mit 1-stündiger Verspätung hob unser Flieger ab Richtung Frankfurt. Gott sei Dank erreichten wir unseren Anschlussflug nach Linz trotzdem und kamen so pünktlich in Linz an!

Die Woche war sowohl sportlich als kulturell ein tolles Erlebnis für die Schüler(innen)!!!

Prof. Brummer

Fotos